Trekkies Forum
RegistrierungTeammitgliederHäufig gestellte FragenSuche

Trekkies Forum » Star Trek » Serien » Enterprise (ENT) » 1.10 Familienbande » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (2): « vorherige 1 [2]
Umfrage: Familienbande (Wie hat Euch die Episode gefallen? Die Abstimmung erfolgt nach Schulnoten)
4 3 37.50%
2 3 37.50%
3 2 25.00%
6 0 0.00%
5 0 0.00%
1 0 0.00%
Insgesamt: 8 Stimmen 100%
 
Saavik
Attaché


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 5.058



RE: 1.10 Familienbande Zum Anfang der Seite springen

Sehr zähe und langweilige Folge, nur zum Schluss ein wenig spannend, aber das reißt es auch nicht mehr raus.



Verletze nicht diejenigen, die dich verletzten. Biete ihnen Frieden, immer wieder, bis du stirbst. Dadurch bekommst du selbst Frieden, auf die eine oder andere Weise, selbst wenn man dich tötet. Du kannst den anderen nur das geben, was du selbst erfahren hast. - Surak
01.12.2018 17:12 Saavik ist offline Beiträge von Saavik suchen
Larkis
Kadett im 1. Jahr


Dabei seit: 21.02.2019
Beiträge: 17



RE: 1.10 Familienbande Zum Anfang der Seite springen

Wahnsinn wie alt die Serie ist.

Das ist mir gerade wieder bewusst geworden als ich die erste Seite überflogen habe. Videorekorder OMG. :D sehr großes Grinsen

ANsonsten eine Episode die mir sehr gut gefallen hat, auch wenn ich den Umgang nicht ganz verstehe.

Am Piloten wirft Archer den VUlkaniern vor das Sie über 100 Jahre wartern mussten bis der Warpantrieb funktioniert. Inklusive Tränendrüsengeschichte von seinem Vater der um diesen Traum betrogen wurde.

Und nun erfahren wir das die Menschen seid Jahrzehnten (von Mayweather ausgehend) durch die Milchstraße schleichen? Vor allem, was genau ist soviel wert das es in so kleinen Mengen rentabel über 6 Jahre gehandelt wird?

Die Prämisse ist mir da irgendwie nicht ganz klar.

Abgesehen davon hat die Episode schönses Wild West Flair und eine tolle "a new Sherrif is in town" Mentalität. man spürt hier zum ersten Mal die Bedeutung der Sternenflotte in den kommenden jahrhunderten. Weitere NX-Klasseschiffe sind in Bau und bald wird man nicht mehr so leicht Piraterie betreiben können.

Was mir nur nicht so ganzgefallen hat ist Archer großspuriges Auftreten über die Fähigkeiten seines Schiffes. In Anbetracht dessen das er bisher bei jedem Konflikt den kürzeren gezogen hat war sein Auftreten etwas zu Großspurig. Zumal es auch keine Anmerkungen gab das das nur ein Bluff sein sollte.

Die Idee mit dem mehrgenerationenfrachtschiff hat mir auch gut gefallen und etwas an die Kolonie aus Aliens erinnert. Hoffen wir nur das diese Mannschaft ein besseres Schicksal ereilt als die Leute in besagter Kolonie. Zunge2

Note 2 mit leichten Abzügen da die Grundprämisse für mich nicht funktioniert.
21.02.2019 21:40 Larkis ist offline Beiträge von Larkis suchen
garakvsneelix
Kadett im 1. Jahr


Dabei seit: 15.02.2019
Beiträge: 13



RE: 1.10 Familienbande Zum Anfang der Seite springen

Das Konzept der Folge scheint mir ein wenig auf wackeligen Beinen zu stehen. Das beginnt schon beim Charakter Mayweather: Ich mag ihn ja eigentlich ganz gerne und finde auch, dass er gerade in der 1. Staffel durchaus noch Profil hatte (mehr als Reed, von dem wir eigentlich bisher gar nichts wissen), aber hier und da ist die Charakterisierung widersprüchlich. Das ist mir schon in "Breaking the Ice" aufgefallen (da habe ich nur nix gesagt, weil ich meine gute Note für die Folge nicht gefährden wollte :D): Einerseits wird schon im Pilotfilm etabliert, wie viel Mayweather dank seiner Vergangenheit als Frachterjunge gesehen hat (sogar dreibrüstige Frauen), andererseits erwähnt er dann, nur zwei Mal im Leben Schnee gesehen zu haben. Gut, muss kein Fehler sein, ist aber irgendwie für mich doch eine "darmaturgische Unsicherheit".

Hier wird das noch etwas deutlicher: Irgendwie nehme ich Mayweather nicht ab, aus dieser doch sehr bodenständigen, wenn man es so will "proletenhaften" Umgebung der Frachtercrew zu stammen. Dafür ist er mir zu sehr Rookie, um mal die Sherrif-Metapher aufzugreifen. Vielleicht ist auch der Schauspieler falsch gecastet: Der hat ja schon eine sympathische Art, keine Frage, aber irgendwie hätte ich z. B. einem Malcolm Reed das mehr abgekauft. Auf der anderen Seite ist es natürlich schon so, dass genau dadurch auch deutlich wird, warum Mayweather vielleicht auch nicht in diese Umgebung gepasst hat und sie darum verlassen wollte... Gut, ist vielleicht kein Fehler, aber irgendwie auch wieder eine "dramaturgische Unsicherheit".

Überhaupt ist aber das Konzept der Frachter für mich noch nicht so ganz klar: Was verfrachten die denn da wohin? Gibt es so weit draußen jetzt doch Erdenkolonien? Dabei wurde doch z. B. in "Terra Nova" eindeutig gesagt, dass die "Enterprise" als einzige so weit draußen war, dass sie das Schicksal der Kolonie untersuchen konnte. Und diese ganzen Entdeckungen, die die Enterprise bisher gemacht hat... klar, es gibt im Weltraum immer was Neues, aber in der Häufung ist es doch irgendwie dann komisch, dass nicht zumindest ein Teil davon vorher entdeckt wurde. Andererseits kann es eben doch sein, dass die Frachterkapitäne nur schnurstracks ihrem Kurs folgen - ist ja auch ihr Job -, aber trotzdem: So "neu in der Gegend", wie Archer das dann immer präsentiert, dürften die Menschen dann doch irgendwie nicht sein. Ob das für einen Fehler reicht oder nicht, weiß ich nicht genau, aber auf jeden Fall ist das für mich sogar die größte "drmaturgische Unsicherheit", denn die Enterprise muss ja wirklich auch nur 1 1/2 Tage zurückfliegen.

Soweit ich aber weiß, wird man auch bei den beiden nachfolgenden Enterprise-Serien den Kurs des Raumschiffs nur sehr schwerlich nachvollziehen können :D

Dafür, dass die Prämisse auf so vielen dramaturgischen Unsicherheiten beruht, hat sie aber doch eine angenehme Dramaturgie. Auch hier lebt ENT wieder von dem Entdecker-Feeling und der Tatsache, dass hier ganz schleichend ein Wandel im Weltraum dargestellt wird. Die alten Trecker werden, wenn man es so will, durch die Eisenbahn abgelöst und die Western-Mentalität vergangener Tage muss der Moderne Platz machen. Genau daher finde ich dieses Konzept der Frachter eigentlich sehr spannend, denn dieses Konzept wird es dann später so nicht mehr wirklich geben - zumindest, bis dann DS9 wieder diese Western-Romantik etwas stärker bedienen wird (Cassidys Frachter). Das hätte wirklich ein spannender Teil des ENT-Mikrokosmos werden können... allerdings hätte man dieses Worldbuilding dann auch etwas stringenter durchziehen müssen.

So bleibt es halt eine nette, kleine Einzelfolge, in der eine Frachter-Crew, deren Captain bei einem Angriff nausicaanischer Piraten verwundet wurde, Rache üben möchte und dabei aber längst nicht so stark auftreten kann, wie sie es gerne hätte. Aber auch die Nausicaaner mit ihrem coolen Design, das man zurecht wieder aufgenommen hat (stammt ja eigentlich von TNG und auch ein junger JLP wird mal an sie geraten und dabei sein Herz verlieren), lernen, dass es noch jemanden Stärkeren geben kann. "Das Gesetz des Stärkeren" gilt in dieser frühen Phase des ST-Universums also noch etwas eher als die Idee der Allianzen. Es wird noch durchgeboxt, nicht verhandelt.

Schön sind auch die kleinen Einblicke in den Frachteralltag. Der Captain und der erste Offizier werfen sich über einen Graben niedriger Schwerkraft Bälle zu; die Kinder spielen in den Schächten Verstecken; im Frachtraum hat man noch schön altmodisch gefesselte Gefangene (noch kein so moderner Zellenschnickschnack wie dann später).

Eigentlich wäre ich trotz meiner Bedenken zur Prämisse so vom Guckfeeling her auch bei der Note 2... bei all dem Gemecker kommt sie mir jetzt nicht mehr ganz folgerichtig vor, aber dennoch...

Note 2

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von garakvsneelix: 14.03.2019 12:26.

14.03.2019 12:23 garakvsneelix ist offline Beiträge von garakvsneelix suchen
Seiten (2): « vorherige 1 [2] Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Trekkies Forum » Star Trek » Serien » Enterprise (ENT) » 1.10 Familienbande

Impressum

Forensoftware: Burning Board, entwickelt von WoltLab GmbH
Style & Design © by Tholund | corrected, modified & extended by Markus Dippold
radiosunlight.de
CT Security System : © 2006 Frank John & cback.de