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3 3 37.50%
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Insgesamt: 8 Stimmen 100%
 
Markus Dippold
Chefingenieur


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 14.307
Herkunft: 11° 6' 0.11"E, 49° 43' 5.88"N



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Pfeil 5.16 Die Operation Zum Anfang der Seite springen

Inhalt:
Worf untersucht ein Chemikalienleck und wird dabei von einem herabstürzenden Behälter verletzt. Sieben Wirbel im unteren Bereich der Wirbelsäule splittern, was für den Klingonen bedeutet: Er ist von der Hüfte abwärts gelähmt. Die medizinische Spezialistin Toby Russell kommt an Bord der Enterprise, um Dr. Crusher zu assistieren. Sie bringt eine experimentelle Vorrichtung mit, von der sie glaubt, daß sie Worf bei der Rekonvaleszenz helfen könnte. Das Gerät ist imstande, die DNS eines Organs zu sondieren und eine identische Kopie zu schaffen. Auf diese Weise möchte Russell eine neue Wirbelsäule für den Klingonen produzieren. Als Crusher erfährt, daß der Apparat noch nie zuvor bei einem Humanoiden verwendet wurde, erhebt sie Einwände. Sie möchte lieber mit konventionellen Methoden arbeiten, anstatt sich auf irgendwelche Experimente einzulassen. Immerhin: Ein Versagen des Apparats würde Worfs Tod bedeuten.
Nachdem Worf von der Lähmung erfahren hat, bittet er Riker um ein Gespräch. Er beruft sich auf die klingonische Tradition und bittet den Ersten Offizier, ihm dabei zu helfen, Selbstmord zu begehen. Riker ist zwar schockiert, was ihn jedoch nicht daran hindert, Worfs Anliegen in Erwägung zu ziehen. Dr. Crusher versucht unterdessen, den Klingonen zu einer traditionellen Behandlungsmethode zu überreden. Doch ihr Patient lehnt ab, als er erfährt, daß sich dadurch nur ein Teil seiner Mobilität wiederherstellen läßt. An dieser Stelle mischt sich Russell ein und schlägt Worf den Einsatz ihres Apparats vor. Auch Picard spricht sich dafür aus - weil er weiß, daß sich Worf umbringen wird, wenn seine Beine gelähmt bleiben. Riker lehnt es schließlich ab, dem Sicherheitsoffizier beim Selbstmord behilflich zu sein, und er weist dabei auf folgendes hin: Nach der klingonischen Tradition gebührt dem ältesten Sohn die Ehre, das Zeremonienmesser zu bringen. Daraufhin beschließt Worf, sich der gefährlichen Operation zu unterziehen und die Chance zu nutzen, vollständig zu genesen. Unglücklicherweise stirbt der Klingone, doch später wird er wieder lebendig.
15.11.2004 16:14 Markus Dippold ist offline Homepage von Markus Dippold Beiträge von Markus Dippold suchen
Bub
Komet


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 7.433



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RE: 5.16 Die Operation Zum Anfang der Seite springen

Nicht schlecht - aber auch nicht richtig gut... verwirrt



Lebe die Möglichkeiten

Old habits die hard -> etwa: Alte Gewohnheiten lassen sich schwer ablegen

Bub
17.06.2005 23:25 Bub ist offline Homepage von Bub Beiträge von Bub suchen
Frank
Deutscher Meister 2019


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 19.831
Herkunft: Soltau



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Sehr philosophische und emotionale Folge, hat mir sehr gut gefallen.

Janeways Synchronstimme passt irgendwie perfekt zur skrupellosen Toby Russell.

Eine 1 von mir.

Gruß, Frank



Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.

28.02.2010 13:21 Frank ist offline Homepage von Frank Beiträge von Frank suchen
Sulu
Botschafter


Dabei seit: 08.09.2007
Beiträge: 16.711
Herkunft: http://www.wolfenbuettel.de



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RE: 5.16 Die Operation Zum Anfang der Seite springen

Na ja von mir gibt es eine 2 .



Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: 'Das ist technisch unmöglich!' 
(Sir Peter Ustinov, engl. Schauspieler und Schriftsteller) 

28.02.2010 14:04 Sulu ist offline Beiträge von Sulu suchen
Grand Master Yoda
Flottencaptain


Dabei seit: 23.11.2018
Beiträge: 419



RE: 5.16 Die Operation Zum Anfang der Seite springen

M. E. eine gut inszenierte Episode, schon deswegen, weil es ihr gelingt, nicht in Klischees abzugleiten, die man aus einschlägigen Arzt- und Krankenhaus-Serien kennt. großes Grinsen

Stattdessen geht es primär um Worfs persönliche Interpretation seiner Behinderung und seiner Vorstellungen von Ehre und einem ehrenvollen Tod, den er nur in Form einer Selbsttötung sieht. Die entscheidende Hilfestellung soll Commander Riker leisten, was dieser jedoch vehement ablehnt und darauf verweist, dass nach den klingonischen Ritualen nur der älteste Sohn diesen Part übernehmen darf, und das wäre in diesem Fall sein Sohn Alexander. Dies jedoch lehnt Worf ab und entscheidet sich für die gefährliche und umstrittene Operation, die letztlich erfolgreich verläuft.

Mindestens genauso interessant wie die Frage der Loyalität sind die äußerst fragwürdigen Behandlungsmethoden der Spezialistin Dr. Russell, die ihren persönlichen Erfolg über das Leben ihrer Patienten zu stellen scheint. Dass Dr. Crusher mit Dr. Russells Ansichten und Methoden keineswegs übereinstimmt, versteht sich fast von selbst. Dennoch erlaubt sie den Eingriff, da Worf damit einverstanden ist und auch Picard dem Vorhaben positiv gegenübersteht. Erhebliche Zweifel an Dr. Russells Methoden bleiben trotzdem, was in dem abschließenden Dialog zwischen den beiden Ärztinnen deutlich wird.

Unabhängig von der gelungenen Inszenierung werfen die Ereignisse in dieser Episode m. E. dennoch die Frage auf, wie es sein kann, dass man im 24. Jahrhundert offenbar immer noch nicht über die medizinischen Möglichkeiten verfügt, eine Lähmung zu beseitigen.

Die Episode kann man zudem als Anspielung auf Themen wie Ethik und Sterbehilfe verstehen. Interessant finde ich auch die dichte Inszenierung; fast 10 Minuten Filmmaterial fielen der Schere zum Opfer (habe ich irgendwo gelesen).

Fazit: Für mich eine gelungene und anspruchsvolle Episode. Note 2. smile



Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
(A. Einstein)
10.06.2019 21:15 Grand Master Yoda ist offline Beiträge von Grand Master Yoda suchen
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